Daria-Karmina Iossifova

Für die in Sofia geborene Daria-Karmina Iossifova beginnt die Musikreise im Kreis der Familie. Durch den alltäglichen Gesang ihrer Großmutter lernt sie schon früh, in der Welt der Musik zu leben. Im Alter von 4 Jahren bekommt sie ihren ersten Klavierunterricht von ihrer Mutter.

Zwei Jahre später wird Daria nach bestandener Aufnahmeprüfung in das Musikgymnasium in Sofia aufgenommen. Bis zu ihrem Abschluss 1998 spielt sie sowohl zahlreiche Konzerte als Solistin als auch in kammermusikalischen Besetzungen. In dieser Zeit lernt sie die Pianistin Angela Tosheva kennen, die eine entscheidende Rolle für ihre musikalische Entwicklung spielt. Sie weckt Darias Interesse an zeitgenössischer Musik. 1995 gewinnt sie den 2. Preis beim nationalen Klavierwettbewerb „Liszt-Bartók“, im Jahre 2000 den 1. Preis bei dem internationalen Klavierduowettbewerb (mit Sona Feschian) „Die Musik und die Erde“ in Sofia.

2003-2009 setzt Daria ihre Ausbildung in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort (Klasse Prof. Ralf Nattkemper). Während ihres Studiums wird sie von den Brahms-Stiftung, Otto Stöterau-Stiftung und der Oscar und Vera Ritter-Stiftung unterstützt.
Solistisch und kammermusikalisch konzertiert sie u. a. beim Festival Internacional Cervantino (Mexiko), Autumn Sound-Chengdu Music Festival (China), Elbphilharmonie Konzerte, Klub Katarakt Festival (Hamburg) und bei dem Accidental Music Festival (USA).

Inspirierend und wichtig für Darias Entwicklung sind u.a. die Begegnungen mit dem bulgarischen Cellisten Dimitar Kozev, sowie mit den Pianisten Jean-Pierre Collot und Nicolas Hodges.

Catalina Rueda

Catalina Rueda wurde 1989 in Bogotá, Kolumbien geboren. Die ersten Erfahrungen mit Musik sammelte sie früh durch das Klavierspielen. Als Jugendliche fing sie an, sich für das Komponieren zu interessieren und schrieb mehrere Lieder, die sie als Sängerin und Gitarristin selbst zur Aufführung brachte. Von 2009 bis 2011 studierte Sie Musik mit dem Hauptfach Schlagzeug und Gesang an der Universidad del Valle, Cali, Kolumbien. Sie unterbrach ihr Studium in Kolumbien um stattdessen in Deutschland zu studieren. Von 2013 bis 2017 hat sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Komposition bei Prof. Dr. Manfred Stahnke studiert, und ab Oktober 2017 studiert sie ihren Master bei Prof. Dr. Gordon Kampe.
Im Laufe ihres Bachelorsstudiums konnte sie diverse Erfahrungen im Umgang mit professionellen Solisten, Kammermusikgruppen und Ensembles sammeln, so dass sie inzwischen als ein in vielen Gattungen versiertes junges Nachwuchstalent gilt. Ihre Teilnahme als Nachwuchskomponistin an der internationalen Sommerakademie Opus XXI wurde von allen Seiten als großer Erfolg gewertet. Ihre Musik wurde ebenso bei anderen internationalen Festivals aufgeführt, wie den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik 2014. Ihre Vokalmusik wurde während des Acht-Brücken Festivals des WDR Kölns 2016 mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2016 erhielt sie darüber hinaus das Deutschlandstipendium und letzes Jahr wurde ihre Begabung mit einem Abschlussstipendium des DAAD gefördert. 2017 wurde die CD – Aufnahme des Stückes „A-Suite“ für Gitarre und Akkordeon durch das Lux Nova Duo gemacht; Hamburg Dialogues (erschienen bei Costa Records Classics, 2017). Kompositionsauftrag von RIMA und Ensemble Volans (Hamburg) im Rahmen der Ausschreibung „SELVA: Aktuelle Klänge und Bilder aus Iberoamerika“, Uraufgeführt im Juni 2017. Die Zusammenarbeit mit jungen Ensembles steht bei ihr in Fokus, denn es entstehen dadurch vielfältige Möglichkeiten sich einen Kreativen Prozess zu widmen, inspiriert durch unterschiedliche Besetzungen und Persönlichkeiten der Künstler.

Hans-Jörg Kapp

Der Musiktheater-Regisseur Hans-Jörg Kapp studierte Musiktheaterregie an der Uni Hamburg und visuelle Kommunikation an der HfbK Hamburg. Seit 1996 leitet er das freien Musiktheater opera silens mit zahlreichen Inszenierungen u.a. auf Kampnagel und der opera stabile der Hamburgischen Staatsoper (Management/Booking opera silens: 2eleven Thomas Schmölz). Inszenierungen bei der Münchener Biennale für zeitgenössisches Musiktheater, dem Hamburger Musikfest sowie beim Festival Eclat in Stuttgart. Zusammenarbeit mit den Neuen Vokalsolisten Stuttgart, zahlreiche Uraufführungs-Inszenierungen von Werken u.a. von Jochen Neurath, Johannes Harneit, Kay-Ivo Nowack, Paolo Perezzani, Wilhelm Killmayer oder Jan Kopp.
2010 Erarbeitung der Stückfassung für die Rameau-Produktion „La Fete“ am Staatstheater Oldenburg in Zusammenarbeit mit Jan Pusch. Teilnahme an Projekten u.a. am Forum Neues Musiktheater (Stuttgart 2004) sowie Gründungsmitglied des Hamburger „Dachverbands Freier Theaterschaffenden“.

Seit 2010 lehrt Hans-Jörg Kapp Regie und Dramaturgie an der Hochschule Hannover.

Gemeinsam mit Frank Düwel initiierte Hans-Jörg Kapp 2013 die Hamburger Musiktheater-Förderplattform „Stimme X“, die am Hamburger LICHTHOF Theater beheimatet ist.

Letzte Inszenierungen: JOSEFINE SINGT nach Kafka, Komposition: von Wolfgang von Schweinitz (Kampnagel 2012, ausgezeichnet beim internationalen Wettbewerb „Music Theatre Now“), Tourette-Projekt DAS THEATER DER INFAMEN MENSCHEN, Theater Combinale, Lübeck 2014, Weltraumoper HIMMELSMÜLL, Komposition: Sascha Lino Lemke, Kampnagel 2015.

http://www.operasilens.de

Jean-Luc Penso (Theatre du Petit Miroir)

Jean-Luc Penso, born in France in 1953, was educated in Taiwan from 1974 to 1979 in puppet theater and shadow theater by the renowned Master Li Tien Lu. He worked with Brigitte Lefèvre, Giorgio Strelher, Jean-Pierre Vincent, Antoine Vitez and the Moscow Circus.

In 1978 he founded  the Théâtre du Petit Miroir, located since 2000 in Issy-les-Moulineaux, which, in 1981, became the first Western puppet troupe invited to China after the Cultural Revolution.

In Paris he created and presented his shows at the National Theater  at the invitation of AntoineVitez (1983,1985, 1988), the Guimet Museum (1984), the  Pompidou art center (1992), the Kwok On museum (1990-1993), the Paris City of Music (2000, 2011), the Museum of Science (2009), Levi Strauss Theater of the Quai Branly Museum (2006, 2009-2010, 2011), the Cernuschi Museum (2011, 2012, 2013, 2014,2015,2016, 2017, 2018), the Théâtre de la Ville as well as numerous other cultural institutions, national theaters, cultural centers, libraries, socio-cultural centers, museums and festivals.

Abroad, with the Théâtre du Petit Miroir, Jean-Luc Penso presented his work in more than eighty countries on five continents at the invitation of numerous festivals and institutions with the help of the French foreign office.

He has conducted workshops and courses in countries such as the United States, Taiwan, Singapore, Bolivia , Italy, India, Cuba, Colombia, China, Belgium and Iran. In France he has led Paris interns to becoming professional puppeteers and taught at the International Institute of Puppetry in Charleville-Mezieres. He  was invited to create plays in Taiwan, China, Cambodia, India, Egypt and New Zealand, and teach several puppeteers in the Théâtre du Petit Miroir.

In 2006 he received the Grand Prix of the Academy of Moral and Political Sciences for his body of work.

Denis Fargeton

Born in 1981, Denis Fargeton is both a composer and juggler. He was first schooled in the circus with an emphasis in juggling at the National School of Chambéry, and Cirque Plume’s School, additionally studying and working with jugglers Jérôme Thomas and Julien Clément. He is the co-author of two juggling pieces which have had more than 200 performances around the world.

An amateur musician and pianist since he was eight years old, he was particularly interested in jazz,and at age 18, decided to study composition and electro-accoustic composition at the conservatories of Toulouse and Lyon.At the Conservatoire National Supériore Musique et Danse de Lyon (CNSMDL), in collaboration with Fabrice Pierre, he tested and realized scores for numerous groups. Soon after, composer Robert Pascal was to be become an important influence on him. He continued with further studies in composition at the CNSMDL in 2010 and IRCAM in 2016. His compositional teachers include Michele Tadini and Philippe Hurel.

He has won the Pierre Jean Jouve’s competition and he has had additional masterclasses with composers such as Franck Bedrossian, Luca Francesconi, Martin Matalon, Mickaël Jarrel, Philippe Hersant, Heinz Holliger and Yan Maresz.

In May of 2014 he was invited to Bologna to conduct one of his own pieces as well as to participate at the „opus XXI“ summer academy in Germany. He has worked with numerous ensembles such as Les Percussions clavier de Lyon, KNM(Berlin), and L’instant Donné (Paris).

Contact: denisfargeton (at) gmail.com

Olaf van Gonnisen

Der in Tiengen/Oberrhein geborene Olaf Van Gonnissen erhielt bereits im Alter von vier Jahren Violinunterricht und wechselte mit acht Jahren zur Gitarre. Von 1970 bis 1975 studierte er als Stipendiat der Deutschen Studienstiftung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a.M. Gitarre bei Prof. Heinz Teuchert. Bekannt wurde er durch seine Konzerttätigkeit im Duo mit Michael Teuchert. Das „Frankfurter Gitarrenduo“ wurde bereits während des Studiums gegründet.

Olaf Van Gonnissen begann sein pädagogisches Wirken 1974 mit einem Lehrauftrag an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Seit 1977 ist er auch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a.M. tätig und seit 1999 Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Seit 1992 ist er Mitglied des „Mutare Ensemble Frankfurt“,  seit 2003 des „World Guitar Ensemble“ jetzt „United Guitars“ und des Ensmble „Rilegato“, seit 2004 des „Quartetto MaGiCo“, seit 2005 Duo mit Gertrud Weyhofen.

Ausserdem ist er Dozent bei diversen Meisterkursen und Festivals, Juror bei vielen internationalen Wettbewerben und Mitherausgeber der neuen Karl Scheit Gitarren Edition UE.

Sein besonderes Interesse gilt der Aufführungspraxis Alter Musik.

Das Repertoire seiner Solokonzerte absolviert er auch auf historischen Instrumenten, wie Laute, Vihuela und Barockgitarre.

http://www.olafvangonnissen.de

Cornelia Monske

 

1982-1987 Studium an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Siegfried Fink; Diplom
1987-1989 Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Klaus Treßelt; Künstlerisches Abschlusszeugnis
1989-1996 Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Klaus Treßelt; Solistendiplom
1990 Jahresstipendium des DAAD:
Studium an der Taho-Gakuen School of Music in Tokio bei Prof. Keiko Abe
1991 Stipendium des Deutschen Musikrates:
Aufnahme in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“
1993-1997 Marimba-Fortbildung am Rotterdams Conservatorium in der Meisterklasse von Robert van Sice; UM-Examen
1994 Zusammen mit der Philharmonia Hungarica unter der Leitung von Georg Alexander Albrecht Uraufführung von Tilo Medeks „Konzert für Schlagzeug und Orchester“
1995 Russland-Tournee mit der Philharmonia Hungarica
2000-2002 Studiengang ‚Spécialisation Vibraphon, bei Emmanuel Séjourne‘; ‚Conservatoire Strasbourg
2004 Teilnahme am „Steven Summer Seminar for Marimba“, New Jersey
Konzerte mit Orchester (Auswahl)
Schauspielhaus Berlin, Beethovenhalle Bonn, Jahrhunderthalle Höchst, Rosengarten Mannheim, …
Solokonzerte (Auswahl)
Alte Oper Frankfurt, Staatstheater Darmstadt, Hamburg, Hannover, Köln, Mannheim, Stuttgart, München
Erstaufführungen und Widmungen
Kompositionen von Susanne Erding, Violetta Dinescu, Klaus Hashagen, Jan Müller-Wieland, Axel Rouff
Lehrerfahrung
1987-2002 Lehrtätigkeit an der Jugendmusikschule Leonberg
1993-1998 Lehrbeauftragte für Marimba an der Musikhochschule Detmold
seit 1999 Lehrbeauftragte für Percussion an der Musikschule Calw
seit 2007 Professorin an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg

Steffen Wolf

Steffen Wolf lebt und arbeitet als Sänger, Komponist, Gesanglehrer und Dirigent in Hamburg. Die Kammermusik und ihre feinen Nuancen, die Sprachbehandlung des Liedes, die differenzierte Klanglichkeit bilden den Mittelpunkt für den schöpferischen und den darstellenden Künstler. So umfasst das Oeuvre von Steffen Wolf vor allem kammermusikalische und vokale Werke. Das Singen, die pädagogische Vermittlung und die Liebe zur Komposition trifft sich in den gerade bei Breitkopf & Härtel erscheinenden 24 Heine-Liedern im romantischen Stil. Diese „Wege zum Liedgesang“ sind ein praktisches Gesangslehrwerk in der Tradition der berühmten Vaccai-Schule..
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Starke künstlerische Eindrücke erhält Steffen Wolf von seiner Frau, der Hamburger Malerin Carmen Hillers. Das Erlebnis des Entstehens von Bildern – eines ganzes Bildkosmos´ – hat ihn inspiriert, zu Bildern zu komponieren. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Klangsuche zwischen zwei Welten sind auf der Schallplatte „Views“ versammelt, auf der auch Jennifer Hymer Stücke für Toy-Piano und Klavier interpretiert.
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Als Jugendlicher spielte und sang Steffen Wolf in einer Beatles-Revival-Band 😉

Fabian Svensson

The music of Swedish composer Fabian Svensson has been described by the New York Times as “dazzling” and by the Los Angeles Times as “an odd merger of Bartók and Radiohead.” Fabian has a penchant for unusual instrumentations—his work list includes a ukulele duo; a piece for saxophone quartet and four electric guitars; and a piece for 10 multi-instrumental performers, all playing various toy instruments. In his hour-long work Tillvaratagna effekter, he reinvents the violin concerto, with sopranino recorders, melodicas, electric guitars, bass guitars, and timpani backing up the soloist.

Fabian’s music has been performed at venues ranging from obscure garages to the Sydney Opera House, and has been featured at festivals such as Gaudeamus, MATA, Denison TUTTI, SONiC, Forum Wallis, Carlsbad Music Festival, Nordic Music Days, and ISCM World New Music Days. His works have been performed by ensembles such as Calder Quartet, Eighth Blackbird, Ensemble Klang, Ensemble Offspring, Sentieri Selvaggi, the Stockholm Saxophone Quartet, and many others.

Jacob Sello

Jacob Sello (*1976) erlernte seit seinem 4. Lebensjahr unterschiedlichste Musikinstrumente. Dabei konnte er sich lange Zeit nicht entscheiden, ob er später einmal Musiker, Künstler, Erfinder oder doch lieber Lehrer werden wolle – heute ist er all dieses. Nach einer Ausbildung zum Tontechniker nahm er das Studium der Systematischen Musikwissenschaft an der Universität Hamburg auf, das er 2008 mit dem Magister abschloss. Zwischen 2007 – 2010 absolvierte er den Master-Studiengang „Multimediale Komposition“ an der HfMT Hamburg. 2012 erfolgte die Promotion an der Uni Hamburg im Fach Systematische Musikwissenschaft zum Thema der Klanginstallation (Publikation der Arbeit: 2014).

Seit Mitte der 1990er Jahre widmet sich Jacob intensiv den vielfältigen Möglichkeiten der elektronischen Musik. Er war an der Produktion diverser Tonträger und Hörspiele beteiligt, wirkte bei mehreren Theaterproduktionen als Komponist und war Mitglied in verschiedenen Hamburger Bands. Heute entwickelt er vor allem multimediale Bühnenkompositionen und interaktive Klanginstallationen, bei denen die Grenzen zwischen akustischem Instrument und Computertechnologie durch den Einsatz komplexer Live-Elektronik und selbst entwickelter Sensorik-Systeme verschwimmen. Seine Werke wurden u.a. im ZKM (Karlsruhe), Greatest Hits Festival auf Kampnagel (Hamburg), NIME (Oslo), Guthman New Instruments Competition (Atlanta), in der Hamburger Kunsthalle und auf dem Fusion-Festival (Müritz) zur Aufführung gebracht. Derzeit leitet er ein von der Behörde für Wissenschaft und Forschung Hamburg gefördertes, künstlerisch-wissenschaftliches Forschungsprojekt an der HfMT Hamburg mit dem Ziel, innovative Hybridinstrumente zu entwickeln und deren künstlerisches Potential zu erproben. Zunächst geht es um die Weiterentwicklung seines 2010 als Prototyp vorgestellten Hexenkessels, einer interaktiven Pauke.